Freitag, 2. November 2018

Auf in die Zukunft!

Ihr Lieben,

ich weiß gar nicht, wer von euch überhaupt noch hier ist. Mein letzter Blog-Post liegt vier Jahre zurück. Und ich kann euch versprechen, dass ich in dieser Zeit gelebt und gelacht habe, dass es eine Zeit voller Energie und Zufriedenheit für mich war. All das, was sich einmal auf diesem Blog abgespielt hat - und insbesondere die Einträge aus 2011, die ich zum Schutz für euch alle bereits bei meinem letzten Login gelöscht habe - all das liegt meilenweit zurück. Ich habe eine lange Strecke hinter mir gelassen und ich bin verdammt stolz darauf.

Nachdem mir eine Followerin auf Instagram (mein Account: Laurapapeautor) geschrieben hat, sie würde mich seit der ersten Stunde an begleiten, also seit diesem Soonthinly-Blog, und wäre absolut begeistert, welchen Weg ich gegangen bin, dachte ich mir, ich schau hier mal wieder rein und lese ein bisschen in meinen alten Zeilen. Und irgendwie bekam ich da Lust, mehr für euch zu schreiben - diesen Blog quasi wieder zum Leben zu erwecken.

Vorab aber die Frage an euch: Lohnt sich da? Lesen noch genug mit? Seid ihr überhaupt interessiert an neuen Texten? Ich würde mich wahnsinnig über euer Feedback freuen!

Ich habe mittlerweile ganz verlernt, wie das mit dem Bloggen überhaupt läuft - aber schreiben, das kann ich! ;-) Also dürfte es mir nicht so schwer fallen. Wie bekommt man hier neue Abonnenten? Wie erzielt man mehr Interaktion? Keine Ahnung! Über solche Dinge weiß ich nur auf Instagram Bescheid.

Aber dennoch... auf Instagram ist der Platz zum Schreiben begrenz. Hier nicht. Und ich will schreiben - und bitte um Feedback!

Danke, und vielleicht bis ganz bald!

Eure Laura

soonthinly 

Sonntag, 24. August 2014

SOMMER - FREIHEIT- KITESURFEN

Unglaublich, es ist so lange her, dass ich etwas auf meinem Blog geschrieben habe. Und dennoch habe ich das Gefühl, dass noch alle meine alten Leser von damals da sind. Es kommen immer noch täglich neue Aufrufe dazu, hin und wieder hinterlässt mal jemand einen Kommentar... Da muss ich einfach endlich mal wieder etwas von mir hören lassen - ich fühle mich quasi dazu verpflichtet. Also, los geht´s!



Dass ich so lange nichts gepostet habe, liegt nicht daran, dass ich keine Lust mehr dazu habe oder nichts mehr für euch schreiben will. Der Grund dafür ist ganz simpel: ich lebe! Es gibt Wochen, in denen bin ich so viel unterwegs, fahre früh morgens los zur Arbeit, treffe mich abends mit Freunden und bin manchmal noch bis in die Nacht unterwegs, dass ich es manchmal mehrere Tage lang nicht an meinen Laptop schaffe - was ja schön ist, denn ich erlebe viel lieber Abenteuer, anstatt meinen ganzen Tag im Zimmer vor dem Computer oder Fernseher zu verbringen.




Warum ich mich aber ausgerechnet heute mal wieder vor den Bildschirm setze und für euch tippe, hat folgenden Grund: mir ist vorhin mal wieder so richtig bewusst geworden, wofür ich das alles mache, wofür ich lebe, lache und - ja - auch täglich esse und für mich und meine Gesundheit sorge, mich nicht mehr vernachlässige. Ich habe nämlich Pläne. Viele Pläne und zwar Pläne, die nur möglich sind, wenn man gesund ist und lebt. Das geht mit einer Essstörung nicht (Natürlich ist das weitaus nicht der einzige Grund, der GEGEN eine Essstörung spricht - aber es ist ein Grund, einer von vielen.). Einer dieser Pläne startet morgen früh.




Mich fasziniert Kitesurfen nun schon seit ein paar Wochen. Seitdem mir zum ersten Mal davon erzählt und vorgeschwärmt wurde und seitdem ich an einem Nordsee-Wochenende bei meiner Freundin den Surfern beim Kiten zugesehen habe. Wie sie dem Sonnenuntergang förmlich entgegen flogen und mit den Wellen surften. Das hat eine große Begeisterung für diesen Sport in mir geweckt. Ich griff also heute Mittag zum Telefon, rief in einem nahe gelegenen Surfcamp an und fragte, wie spontan man noch einen Platz im Kitesurf-Camp bekommen könnte. (Die nun vor uns liegende Woche habe ich nämlich Urlaub, und den will ich nutzen - nochmal bekomme ich die Chance zum Kiten nicht. Nicht dieses Jahr. Nicht im Sommer.) 




Es ist spontan möglich. Ich kann morgen früh ankommen und mich vor Ort anmelden. Na, wunderbar! Spontan gehandelt und die Taschen gepackt - morgen früh geht es los zum Steinhuder Meer! Ich fahre einfach alleine, stürze mich in das Abenteuer, lerne neue Leute kennen... Und als ich dann schon so voller Vorfreude in den letzten Sonnenstrahlen dieses Tages mit meiner Freundin Inliner skaten war, fiel mir wieder ein, wie gut es mir jetzt eigentlich geht. Dass ich wieder gesund bin ist doch der Grund dafür, dass ich all dies wieder machen kann. Ich bin fit, ich habe Ausdauer. Ich habe Kraft, bin am Leben. Bin wach und hier, anwesend an Ort und Stelle. Verschinde nicht in trüben Gedankentälern fernab dieser Welt. Kämpfe nicht mit meinen Schritten. Gehe mit ihnen.



Ich laufe drei, vier Mal die Woche. Ich liebe es, zu laufen. Man schaltet ab, verausgabt sich, nachdem man den ganzen Tag im Büro gesessen hat, sieht 
die Natur, atmet frische Luft ein und fühlt sich danach wie neu geboren. Ich muss mir keine Sorgen machen, wenn ich mal drei Tage hintereinander ein paar Kilometer laufe. Wenn ich mal einen langen, stressigen Tag habe. Ich muss keine Angst haben, davon abzunehmen, kraftlos zu sein, zurück zu fallen. All diese Dinge bereichern meinen Alltag, bereiten mir Freude und nützen nicht irgendeinem zwanghaften Zweck. Ich ernähre mich, wie es mir passt und ich Lust habe. Gewicht, Kalorien - um Gottes Willen, das spielt überhaupt keine Rolle mehr. Für sowas fehlt mir die Zeit, vor allem aber die Lust. Wofür? Ich bin so glücklich, wie es jetzt ist, wie es mir heute geht. Und so soll und wird es bleiben. Weil ich lieber lebe, anstatt zu hungern. Weil ich lieber Sport mache, um abzuschalten und aus Freude, anstatt Kalorien zu verbrennen. Weil ich lieber esse, um meinen Appetit zu stillen, anstatt Äpfel abzuwiegen. 



Ja, ich habe den Sinn des Lebens gefunden - zumindest für mich. Gesundheit ist manchmal ein leicht daher gesagtes Wort. Aber wenn man erstmal das Gegenteil erfahren hat und sich die Gesundheit zurück erkämpfen musste, dann weißt man, wie wichtig sie ist. Was das eigentlich bedeutet. Wie viel sie einen gibt. Es ist ein ganzes Leben. Voller Abenteuer, Freiheit, Action, Spaß, Glück und Selbsterfüllung. Und das will ich nicht mehr missen. Schon lange nicht mehr. Und auch niemals, niemals wieder. 




Donnerstag, 6. Februar 2014

Petition gegen GNTM-Schönheitsideale!

Ihr Lieben!

Es war in den letzten Tagen kaum in den Medien zu überhören: Heute Abend startet die neue Staffel "Germany´s next Topmodel". Vielen jungen Mädchen werden durch solche Sendungen falsche Schönheitsideale aufgezeigt, viele lassen sich davon beeinflussen.

Was an der ganzen Show fehlt, ist eine Warnung, dass starkes Untergewicht, wie es viele Models haben, weder ungefährlich noch erstrebenswert ist.

Ich habe über Change.org eine Petition gestartet, in der ich Pro7 dazu auffordere, auf ihrer GNTM-Seite zusätzlich auf das Thema Magersucht hinzuweisen, um die jungen Zuschauer über deren Gefahren aufzuklären.

Für mehr Infos und eine schnelle, helfende Unterschrift einfach einmal auf den Link klicken:

www.change.org/gntm


Modelmama-Heidi und Pro7: GNTM nutzen und zu Magersucht & Essstörung aufklären!

Samstag, 18. Januar 2014

Denn wer etwas will, der wird es erreichen.

...wenn ich mir die Fotos von damals ansehe, bin ich wirklich froh und mehr als erleichtert, dieser Hölle entkommen zu sein.

Da gibt es dieses eine Bild, auf dem ich mit dem Singstar-Mikrofon in der knochigen Hand auf dem Teppich meiner Freundin sitze und mit starrem Blick auf den Fernseher ein Lied mitsinge. Beine und Arme wie Striche, spitze Schultern, blasse Haut, Schlüsselbeinknochen, die nicht mehr zu verstecken sind.

Fand ich das damals wirklich schön? Genau so?

Es erschreckt mich, im Nachhinein, ziemlich heftig, wie viel Energie ich in das Dokumentieren meines verhungernden Körpers gesteckt habe, damals...
Viele, viel zu viele Fotos, auf denen ich schrecklich aussehe. Unglücklich, nicht lebendig... Und viel zu knochig.

War ich etwa stolz darauf, dass ich alles fotografieren musste? Meinen Körper, jedes Mal, wenn er ein paar Kilos verlor? 

...

Inzwischen bin ich mit meinem Kopf eine sehr weite Strecke gereist. Ich habe ein Gewicht, das vor 1 oder 2 Jahren undenkbar für mich gewesen wäre. Fast 60 Kilo. Und im Sitzen kommt es vor, dass da ein kleiner Bauch ist, der sich über den Hosenbund wölbt. Na und? Das gehört zu einer Frau dazu, da hat man(n) was zum anpacken. 
Ich liebe Essen. So wie damals schon - und ich verzichte nicht mehr darauf. Das macht doch keinen Spaß, ich will mich doch nicht selber quälen. Wenn es da etwas gibt, wonach es mir beliebt, dann schnappe ich zu, haue rein. Ich bin ja nicht auf Diät. Habe doch nichts zu befürchten und ich habe keinen Grund, um auf irgendetwas zu verzichten, wonach mir doch so sehr ist.

Habe Abstand gewonnen. Mich von der Krankheit entfernt. Die Gedanken von damals sind blasse Schleierwolken in den hintersten Tiefen meines Gehirns. Mit der Zeit heilen die Wunden und die grausigen Gedanken. Da gibt es jetzt neue Gedanken. Schöne, positive Gedanken, an Verabredungen mit Freunden, gemeinsame Abende mit meinem Freund, Restaurant- und Café-Besuche und ein bisschen den Luxus zu genießen, sich mal was zu gönnen - sei es nun was zum Anziehen, eine neue coole Tasche oder ein genussvoller Snack um den Moment zu versüßen. 

Man lebt nur einmal, warum sollte man in diesem Leben verhungern und es damit zu nichte machen?
Manchmal kommt man auf solche Ideen - erst ist es nur ein kleines Hirngespinst, doch dann entwickelt sich etwas größeres, etwas mächtigeres draus. Es gewinnt an Wichtigkeit - leider an zu viel davon. Wird zum ewigen Thema, jeden Tag, jede Minute. Man wird es nicht mehr los, und das ist nicht gut, macht einen kaputt. Doch es gibt kein Gegenmittel. 

Außer sich selbst.

Denn wer etwas will, der wird es erreichen. 


Glaubt mir, das ist das einzige Mittel, das man kennen und auf das man vertrauen sollte. Wille kann stärker sein, als man denkt. Kann groß werden, mächtig, danach strebend, großes zu erreichen - der Beweis? Wie hat man es denn geschafft, sich so abzuhungern? ...lag es nicht auch daran, dass der Wille danach so stark war? 

Man kann auch umdrehen und in die andere Richtung marschieren. Viele haben es schon vor gemacht, da gibt es nicht nur mich. Ich kenne einige, die konnten es auch, waren willensstark, konnten noch umkehren und sind heute so dankbar und glücklich, diese Entscheidung getroffen zu haben.

Weil sie richtig war.


Heute Abend sitze ich wieder im Wohnzimmer meiner Freundin. Die Wohnung, in der einst das grausame Bild mit dem Singstar-Mikrofon entstand. Heute machen wir einen leckeren Tapasabend mit vielen verschiedenen Kleinigkeiten, die wir gerade eingekauft haben. Ich habe schon jetzt großen Appetit darauf und freue mich auf einen Abend, an dem meine Finger eben nicht knochig sind, an dem ich ganz beherzt zugreifen kann mit gutem Gewissen und an dem ich einfach lache, Spaß habe und genieße, dass ich mein Leben wieder genießen kann.




Mittwoch, 6. November 2013

Thigh Gap - Muss denn das sein?

In den letzten Wochen war ja so viel los, ihr habt das sicher gemerkt! 
Nun möchte ich endlich mal wieder die Zeit, die mir gerade vergönnt ist, nutzen, um euch ein Lebenszeichen von mir zu schenken.

Bei Facebook bin ich gerade über diesen Link hier gestolpert:

Zwei Beine, dazwischen viel Luft: Die Oberschenkellücke ist zum größten Schönheitsideal des Internets geworden. Das ist gefährlich, denn dieses Ideal verherrlicht das Untergewicht. Und definiert Schönheit ex negativo: Schön ist, wer verschwindet. (...)
Mehr siehe und lese hier: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/580406/Trend-zur-Luecke

Es geht um die so genannte "Thigh Gap" - die Lücke zwischen den Oberschenkeln, die meist bei sehr dünnen Frauen zu sehen ist.
Ist das nicht absurd? Wie kann ein sinnloser Trend wie dieser so von den Medien gepusht werden? Ich meine nicht den oben genannten Artikel, der klärt die ganze Sache ja ziemlich auf, aber allgemein hört man diese Begrifflichkeit immer häufiger im Alltag und da frage ich mich, wo das alles noch hinführen soll.
Junge Mädchen hören davon, ziehen sich Bilder von abgemagerten "Vorbildern" am Computerbildschirm rein und streben darauf hin, genau so auszusehen: Mit einem möglichst großen Abstand vom einen bis zum anderen Oberschenkel. Mit einer Lücke dazwischen - der Oberschenkellücke.

Hallo? Da bleiben mir ja die Worte im Halse stecken. Wie steht ihr zu diesem neuen "Trend"? Haltet ihr es für sinnvoll, so ein Ziel anzustreben, oder seht ihr eher eine gefährliche Modeerscheinung darin?

Ich finde es schrecklich, dass sich immer wieder neue Maßstäbe in die Medien schleichen, die als "perfekt" beredet werden: Wespentaille, Untergewicht, Streichholzbeine, Bauch mit Sixpack und nun Luft zwischen den Beinen. Wofür tut man sich das an? Wen will man damit glücklich machen? Männer finden Frauen, die sich bis auf die Knochen runterhungern, nur damit eine Lücke zwischen ihren Beinen entsteht, bestimmt nicht attraktiv. Und die beste Freundin wird die Tragik entweder ratlos mit ansehen müssen oder wird im schlimmsten Fall noch zur größten Neiderin, weil sich in ihre Kopf ähnlich abstruse Absichten umherschleichen. 

Dies soll ein kleiner Appell an euch sein: Macht nicht alles mit, was in der Öffentlichkeit gerade als "heiß" und "geil" betitelt wird. Niemand braucht so eine "Thigh Gap", die in einem halben Jahr sowieso schon wieder "out" ist. Und Frauen mit Beinen, die sich berühren, sind ebenfalls sexy. Ich möchte sogar darauf wetten, dass sie mehr sexy sind.


So, nachdem wir das geklärt haben, und ihr mir nun vielleicht eure persönliche Meinung dazu in einem Kommentar mitteilen wollt, kommen wir nochmal zurück zum Alltag.


Foto: MDR JUMP

Die Live-Sendung im Radio MDR JUMP lief bereits - gab es Leute unter euch, die sich das angehört haben? Das Ganze fand ja leider zur späten Stund´ unter der Woche statt, aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht in Halle, und es ist sogar eine Blog-Leserin per Telefon zu Moderatorin Jana und mir ins Studio durchgestellt wurden. Außerdem haben wir mit Christian Frommert telefoniert ("Dann iss halt was!", Mosaik Verlag). Wer nun interessiert daran ist, sich die 30 Minuten im Radio mit mir nochmal anzuhören, der finden den Ton und Fotos aus dem Funkhaus dazu mittlerweile im Internet: 
http://www.jumpradio.de/programm/sendung/communityshow/communityshow158.html

Ein paar Zeitungsinterviews und Beiträge habe ich außerdem noch mitgehen lassen (s. www.facebook.com/laura.pape.autor) und bald ist es so weit, dann erscheint erste Beitrag zu meinem Buch (Lebenshungrig - Mein Weg aus der Magersucht, Laura Pape) im Fernsehen. Wann genau, das weiß ich selbst noch nicht. Ihr werdet es aber gerne erfahren, wenn ihr das wünscht! ;-)

Für mich geht´s gleich noch für ne Runde Cocktails und ein nettes Abendbrot in der schönen Bar Celona Finka speisen - mit meiner lieben Freundin Jenny, die euch aus dem Buch bekannt ist. Das haben wir uns heute nach dem Drehtag auch verdient... Mehr Infos dazu in Kürze.

Euch einen wunderschönen Abend und denjenigen, die gerade von der Arbeit kommen: Genießt den Feierabend!




xxx Laura

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Die Buch-Gewinner stehen fest!

Meine lieben, lieben Leser...

...ich bin gerade ganz gerührt und habe total die Gänsehaut.
Wahnsinn, was ihr mir da alles geschrieben habt, wirklich. Ich kann mich gar nicht mehr einkriegen vor Glücksgefühlen und mir ist beim Lesen eurer Zeilen auch die ein oder andere Träne übers Gesicht gekullert.
Ich danke euch allen, jeder einzelne eurer Kommentare hat mich sehr berührt!

Es fiel mir so wahnsinnig schwer, mich nur für einen von euch zu entscheiden, weil wirklich viele etwas geschrieben haben, das mich emotional sehr berührt hat.

Und darum habe mich dazu entschieden, gleich drei signierte Bücher an euch zu verschenken!

Ich hoffe, all die, die nun nicht von mir ausgewählt wurden, sind nicht allzu traurig. Sicherlich kommt ihr nochmal im Buchladen an einem Regal vorbei, in dem mein Buch steht. :-)

Nun aber zu den glücklichen Gewinnern von euch! Ein Buch von mit geschenkt bekommen:
  • Jeune Fille
  • Phönix
  • Peche Belle
Ganz besonders euch möchte ich für diese rührenden Worte danken. Ich hoffe, ihr freut euch über euer Geschenk! :-)

Weil die Kommentare so schön waren und ich sie mir immer wieder durchlesen muss und dabei mit den Tränen kämpfe, sind sie hier nochmal für alle:




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Buchverlosung: Lebenshungrig - Mein Weg aus der Magersucht

Ich habe mir überlegt, dass ich hier auf meinem Blog gerne ein Buch an meine Leser verschenken möchte. Viele von euch verfolgen meinen Blog schon so lange, da finde ich das mal ein angemessenes Dankeschön! 

Was musst du tun, um zu "gewinnen"?
Hinterlasse mir einfach einen Kommentar unter diesem Post, in dem du mir schreibst, warum gerade DU das Buch gerne geschenkt bekommen möchtest. Ich werde mir die Kommentare demnächst durchlesen und dann entscheiden, wer es bekommt.

Auf Wunsch signiere ich das ganze dann natürlich auch gerne! ;-)


Foto: Leine-Zeitung

Noch ein heißer Tipp: Morgen (am Donnerstag, den 17. Oktober) fahre ich nach Halle und bin abends live zu Gast im Studio des Radiosenders MDR Jump. Dort unterhalte ich mich zwischen den Songs und Nachrichten mit der Moderatorin Jana der COMMUNITY Show über das Thema Magersucht. Zu hören gibt´s die Sendung zwischen 21 und 24 Uhr
Die Hörer können auch im Studio anrufen oder über Facebook Fragen an mich loswerden - wenn ihr also etwas von mir wissen wollt, dann ist das eure Chance, mich einmal persönlich zu fragen! :-)

Ich würde mich freuen, wenn wir uns morgen im Radio hören. 

http://www.jumpradio.de/programm/sendung/communityshow/communityshow158.html

Bis dahin viele Grüße - und jede Menge Glück bei meiner "Verlosung"! 

Laura <3

Samstag, 12. Oktober 2013

Mein Buch ist da!

Juchu! 

Es ging doch ein paar Tage schneller als erwartet! Mein Buch steht seit Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse und die ersten Bestellungen in Buchhandlungen oder über Amazon sind schon am Donnerstag bei den Bestellern angekommen! :-)


Hier findet ihr mein Buch bei Amazon: 



Ich habe leider nicht viel Zeit, um einen längeren Beitrag zu posten, da ich gleich weiter zu einem Zeitungsinterview muss. Das erste stand gestern in der HAZ (Hannoversche Allgemeine Zeitung), worauf ich schon ein bisschen stolz bin!


Zum Nachlesen gibt´s das Interview auch online: 




Über weitere Neuigkeiten und Termine halte ich euch auf meiner offiziellen Autoren-Seite bei Facebook auf dem Laufenden: www.facebook.com/laura.pape.autor

Jetzt wünsche ich allen, die sich das Buch bestellt haben, schon mal ganz viel Spaß beim Lesen!
Und denkt immer daran: Nichts lohnt sich mehr, als das Leben selbst. Also kämpft - und gebt nicht auf. Ich werde mein Wort halten: Mit dieser Entscheidung könnt ihr gar keinen Fehler begehen!

Also bleibt tapfer, bleibt stark, bleibt siegeswillig - und dann klappt das auch, früher oder später!

Sonntag, 6. Oktober 2013

Alltag kann auch wunderschön sein

Im Moment kann ich mich wohl nicht beklagen: Mein Alltag sieht endlich so aus, wie ich es mir immer gewünscht habe. Aber fangen wir doch von vorne an...

Ich komme inzwischen gut mit Stress klar. Besser, viel besser zumindest als noch vor einigen Monaten.  Irgendwann bekommt man den Dreh einfach raus und weiß, wie man seinen Tag am besten managt, trotz vieler Termine, die so anstehen.
Wo wir auch gleich schon beim nächsten Thema sind: Termine! Von meinem Buch wisst ihr ja jetzt - und die Presse ist natürlich auch nicht auf die Augen gefallen. Ein paar Termine stehen schon in meinem Kalender, zwei Interviews habe ich bereits hinter mir. Ich sage euch natürlich gerne Bescheid, sobald es davon was zu sehen gibt!
Das alles ist total neu für mich und ich bin sehr aufgeregt, was ich noch zu erwarten habe. Auf jeden Fall hoffe ich, dass ich durch die Pressearbeit auch ein gutes Stück Aufklärung über die Magersucht erreichen kann. Die Zahl der Betroffenen steigt ja gefährlich schnell an: Erst vor wenigen Tagen musste ich von einer Lehrerin meiner damaligen Schule leider erfahren, dass die Zahl der Mädchen, die es sich in den Kopf gesetzt haben, extrem abzumagern, in vielen Jahrgängen im Moment sehr in die Höhe schießt. Gerade deshalb werde ich wohl auch bald eine Lesung an meiner damaligen Schule halten, mit dem Ziel, die jungen Mädchen ein bisschen wachzurütteln und zu ermutigen.

Und dann gibt es da noch eine sehr schöne Sache, die ich euch nicht länger vorenthalten möchte. Vielleicht habt ihr auf www.schwarzkopf-verlag.net/lebenshungrig.html  ja bereits einen Blick in meine  Leseprobe geworfen.

"Ihre Beine fallen mir als Erstes auf: Dünn wie Streichhölzer sind sie. Mein Blick wandert höher, ihre unglaublich schmale Hüfte und Taille entlang, bis hin zu ihrem eingefallenen Gesicht. Ihre Augen blicken starr und traurig ins Leere.
Es ist das erste Mal, dass ich beim Anblick einer Magersüchtigen keinen Neid empfinde. Alles, was ich in diesem Augenblick noch verspüre, ist Mitleid mit dieser jungen Frau, die ihr Leben einfach so wegwirft.
Ich beschließe, dass ich nicht länger dazugehören will, zu den Magersüchtigen. Dass jetzt Schluss sein muss mit dieser Krankheit, an die ich so viel Zeit verschwendet habe. Ich zählte Kalorien, während andere Mädchen auf Partys gingen und ihren ersten Freund kennenlernten, ich steckte in der Psychiatrie fest, während meine Freunde ihr Abi machten.
Diese verdammte Magersucht hat mir so viel kaputt gemacht! Ich will sie endlich loswerden, wieder gesund sein! Ich spüre, wie der Wille zu leben in mir wächst, und fange endlich an, mich in den Kampf zu stürzen."
(aus "Lebenshungrig - Mein Weg aus der Magersucht" von Laura Pape, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, erscheint am 15. Oktober, 9,95 €)

Ich hab da im Text mal was fett markiert. Die Sache mit dem ersten Freund, den ich wegen meiner Magersucht bisher verpasst habe. Mir sind ja so gesehen zwei Jahre meiner Jugend durch das ganze verloren gegangen.
Aber das hole ich jetzt nach: Seit fast einem Monat bin ich nun schon mit dem tollsten Jungen zusammen, den ich mir vorstellen kann und überglücklich! Verliebtsein ist doch so etwas schönes! :-)

Es läuft gerade alles so gut, ich bin echt fast nur noch am Grinsen.
Und für die Facebooker unter euch: Von mir gibt's seit kurzem auch eine Autoren-Seite. Vielleicht schaut ihr dort ja mal vorbei!



Foto: Stefanie Brandenburg, Berlin


♡ Eure Laura

Sonntag, 29. September 2013

Vom ersten Wort bis zum Buch

Einige habe gefragt, wie es dazu gekommen ist, dass mein Buch (Lebenshungrig - Mein Weg aus der Magersucht, Laura Pape, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, erscheint am 15. Oktober 2013) verlegt wurde.

In Folge der positiven Resonanz auf meine Blogeinträge, die viele von euch als motivierend und hilfreich empfunden haben, habe ich mir gedacht, dass es gar keine schlechte Idee wäre, meine Geschichte einfach mal komplett in einem Buch zu erzählen. Vom Beginn der Erkrankung bis zu meinem Kampf und der anschließenden Heilung. Dem Weg zurück ins Leben.

Also habe ich mich an den Schreibtisch gesetzt und losgetippt - bis ich nach einem Monat etwa 100 Seiten beisammen hatte. Die habe ich dann an mehrere Verlage, in denen ich mir mein Buch vorstellen konnte, gesendet, und von da an gespannt auf Antworten gewartet.

Dass es alles so schnell geht, damit habe ich gar nicht gerechnet. Eigentlich wird man als unbekannter Autor, der auch noch ein unaufgefordertes Manuskript einsendet, erstmal ein halbes Jahr auf heiße Kohlen gesetzt, bis das eingestaubte Manuskript dann mit einer meist negativen Antwort zurück gesandt wird.

Ich habe nach drei Wochen eine Antwort vom Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag (in dem ich mir eine Veröffentlichung übrigens am meisten gewünscht habe!) erhalten, die zwar noch keine Zusage enthielt, jedoch ein Lob an meine 100 Seiten und die Aufforderung, den Umfang zu erweitern, damit es der Dicke eines richtigen Buches näher kommt.

Sowas lasse ich mir doch nicht zwei Mal sagen!

Irgendwann hatte ich den Umfang dann ziemlich erweitert, das Manuskript erneut an meinen Verleger gesendet, der total begeistert war und mich kurze Zeit später zum Kennenlernen mit ihm und meiner Lektorin nach Berlin in den Verlag eingeladen hat. (Jetzt wisst ihr auch, wobei das Foto vom Brandenburger Tor entstanden ist, das ich vor ein paar Monaten mal unter einem Post eingefügt hatte.)

In den Wochen nach dem ersten Treffen habe ich mit meiner Lektorin überlegt, wie das Buch noch mehr Fülle erhalten kann, habe fleißig weiter geschrieben, bis ich letztendlich etwa 250 Seiten gefüllt hatte - ein richtiges Buch.

Zwischendurch war ich nochmal für ein großes Fotoshooting und mit Visagistin etc. und ein Interview in Berlin - ein richtig tolles und spannendes Erlebnis für mich!




Mittlerweile sind es gerade mal noch knappe 2 Wochen, dann erscheint das Buch. Genau ein Jahr hat es gedauert, vom ersten Wort bis zum Platz im Bücherregal. 

Ein Jahr Aufregung, ein Jahr Arbeit, ein Jahr Warten - und auf einmal ist es so weit: In wenigen Tagen werde ich mein erstes, eigenes Buch zum ersten Mal in den Händen halten. 
Ich kann es noch gar nicht richtig glauben.

Sonntag, 15. September 2013

Countdown: In einem Monat erscheint mein 1. Buch!

Ihr Lieben,

einige von euch haben es ja schon über Amazon oder auf anderen Wegen mitbekommen: Ich habe ein Buch geschrieben, das bereits in einem Monat erscheint - am 15. Oktober ist es endlich so weit! 

Ich freue mich so wahnsinnig, dass mein großer Traum geklappt hat. Ein Buch wollte ich immer schon mal schreiben.
In der Grundschule stand oft "Laura hat Freude daran, kleine Geschichten zu schreiben." in meinen Zeugnissen.
Auf dem Gymnasium habe ich zwei Jahre lang in der Redaktion unserer Schülerzeitung mitgeschrieben.
Mein Schülerpraktikum habe ich in der Redaktion unserer Heimatzeitung gemacht, und seit dem bin ich mir absolut sicher, dass ich nichts anderes als das in meinem Leben machen möchte.

Jetzt arbeite ich in einem großen Zeitungsverlag und veröffentliche bald mein erstes Buch.
Wenn man Träume hat, dann muss man sie sich erfüllen. Das habe ich getan.


LEBENSHUNGRIG - Mein Weg aus der Magersucht
Erscheint am 15. Oktober 2013
im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag,
ca. 256 Seiten, 9,95 €

... das ist der Titel von meinem ersten Buch.


In Lebenshungrig zeichne ich meine Krankheitsgeschichte, vor allem aber auch meinen Genesungsverlauf nach, um anderen Betroffenen einer Essstörung Mut zu machen, diese Schritte ebenfalls zu gehen.

Ich habe es in drei Teile aufgeteilt:
Fallen, Kämpfen und Leben.

Das Buch soll aber auch für Angehörige Essgestörter hilfreich sein. Es komme nämlich nicht nur ich zu Wort - einige meiner Verwandten und Freunde habe ich ebenfalls darum gebeten, einen Rückblick aus ihrer Sicht über die Zeit meiner Magersucht zu formulieren. So bekommt man als Betroffener oder Angehöriger einen guten Eindruck davon, wie sehr eigentlich auch die Menschen um eine(n) Magersüchtige(n) unter dieser Krankheit leiden, was ihre Ängste sind und welche Fragen sich ihnen stellen.


Da es jetzt wirklich nur noch ein paar Tage bis zur Erscheinung sind und die Zeit wie im Flug verrinnt, steigt langsam meine Aufregung.
Ich bin total gespannt, was für eine Resonanz ich auf meine Geschichte erhalte und wie viele Menschen sich mein Buch kaufen werden.

Auf dem Laufenden halte ich euch auf jeden Fall - langsam trudeln die ersten Pressetermine bei mir ein und das Lektorat ist nun abgeschlossen. In den Druck geht das Buch dann auch schon bald...

Wenn ich daran denke, dass ich das Buch in wenigen Wochen endlich in den Händen halten darf, dann werde ich schon ganz hibbelig!


Ich hoffe, ihr freut euch genauso wie ich und setzt euch das Lesen meines Buches auf die nächste "To Do"-Liste! Mich würde das freuen! :-)


 Laura

Montag, 9. September 2013

Im Leben ankommen

Kennt ihr das - diese Tage, nach denen man denkt: Das war heute ganz bestimmt der schönste Tag des ganzen Jahres?
Solche Tage habe ich im Moment ständig und das macht mich so zufrieden, so glücklich. Ich will noch viele dieser schönsten Tage des Jahres mehr erleben. Noch mehr lächeln, singen und sehen.

Vielleicht ist das ein Zeichen dafür, dass man endlich im Leben angekommen ist.


Sonntag, 18. August 2013

Der Wille ist die beste Medizin

"Steinhuder Meer in Flammen"


Einatmen. Ausatmen.
Und leben.

Leben kann Spaß machen, wenn man es richtig anstellt.
Wenn man sich keine Gedanken um eine Zahl auf der Waage macht und wenn man die Kalorien beim Essen mal vergisst.
Leben ist schön, wenn man sich selbst keine Grenzen setzt. Wenn man sich öffnet für Neues. Ausprobiert. Wenn man es einfach macht - das, was man schon immer machen wollte.

Das habe ich festgestellt, in den letzten Monaten. In den letzten 1 1/2 Jahren nach meiner Entlassung.
Es ist das, was ich euch mit auf den Weg geben möchte. Denkt immer daran: Ihr erreicht immer genau so viel, wie ihr erreichen wollt. Wenn man etwas will, sich etwas wirklich von Herzen wünscht, dann kann es gar nicht schief gehen. Dann muss es einfach klappen - auch das habe ich oft genug gemerkt.

Ich wollte nach der Klinik endlich damit aufhören, in meinen magersüchtigen Gedanken weiterzuleben. Es war schwer. Ging nicht sofort, wurde aber leichter mit der Zeit. Heute geht das Essen ohne diese Gedanken.
Ich wollte nach der Klinik trotz vieler abgelaufener Bewerbungsfristen noch einen Ausbildungsplatz ergattern - am liebsten in einem Zeitungsverlag. Ratet mal, wo ich heute mein Geld verdiene. :-)
Ich bin längst nicht da angekommen, wo ich hin will. Noch bin ich eine kleine Auszubildende im zweiten Lehrjahr, die mit Kunden telefoniert, Anzeigen für die Tageszeitung eintippt und darauf wartet, im Beruf noch weiter zu kommen. Noch mehr zu erleben. Ich will das - und ich glaube, das kriege ich hin.
Ich höre nicht auf, daran zu bleiben, bis ich das bekomme, was ich will: Ein Volontariat. Einen Platz in der Redaktion. Ich will, will, will. Und ich weiß ja eigentlich nur zu gut, wie etwas endet, das ich will.
Ich wollte nach der Klinik wieder mehr unternehmen. Freunde wiedersehen und Gespräche führen - Gespräche, deren Ursprung etwas tiefer unter der Oberfläche liegt. Schwierig war es, inzwischen ist es selbstverständlich. Ich bin ein offener Mensch geworden. Ich rede über das, was mir gefällt, was mich bedrückt, teile meine Meinung mit. Sage auch mal, wenn mich etwas stört. All das konnte ich damals nicht. Jetzt schon.
Ich komme nach der Arbeit oft spät nach Hause - habe mich deswegen selbst unter Stress gesetzt und geglaubt, ich hätte keine Zeit mehr für das Leben. Habe mich zu sehr der Arbeit hingegeben. Aber jetzt habe ich den Kniff raus, wie es geht. Wisst ihr, ich bin fast jeden Tag nach der Arbeit unterwegs, und irgendwie schaffe ich das im Moment ganz gut, auch ohne Stress.

Denn all dies wollte ich.
Und mein Wille hat gesiegt.

Ich bin so glücklich, dass sich alles wieder legt. Das Chaos der vergangenen Jahre.
Bin so glücklich, dass ich es alles so gut hinbekommen habe, all die Dinge, die ich mir noch vor einer längeren Zeit gewünscht habe. Es ist manchmal ganz gut, wenn man ein bisschen stärker auf das hört, was man eigentlich will, und diesen Wünschen eine Chance gibt, zu gewinnen.




Werdet ihr euren Willen auch siegen lassen?




Samstag, 3. August 2013

Bilder aus dem Sommerurlaub

Der Urlaub mit meiner Mutter ist nach sechs Tagen leider schon wieder vorbei und ich vermisse ihn jetzt schon!
Es war schön, unter Palmen mal ganz abzuschalten, den Alltag zu vergessen. Mitten am Tag in den Sonnenstrahlen einzuschlafen und sich danach im Pool abzukühlen. 

Am schönsten war es, diesen Urlaub ohne Essstörung zu erleben.

Es gab nicht ein einziges Mal Streit, keine Albträume über zugenommene Kilos, keine Entscheidungsschwierigkeiten beim Essen, keinen Jogging-Marathon in der glühenden Hitze.

Eine Leserin hatte sich einen Post mit Urlaubs-Bildern gewünscht, darum will ich gar nicht viel drum herum schreiben - seht euch einfach unten selbst die Fotos an. ;-)

xxx Laura


Abkühlung im Pool

Hafen in Cala D´Or

Sonnenuntergang

Auf dem Weg zu den Touristen-Lädchen

Ein leckerer Donut vom Frühstücksbuffet ;-)

Rundfahrt mit der Bimmel-Bahn

Dienstag, 30. Juli 2013

All Inklusive Urlaub auf Mallorca - Die Zweite!


Vollkornflakes zum Frühstück. Eine kleine Schale davon, ohne Milch. Daran erinnere ich mich noch. Mallorca im Frühling 2011.
Einen Teller mit Honigmelone zum Mittag. Mit ganz viel Mut vielleicht noch sieben oder acht Pommes dazu.
Und ganz viel schwimmen.

Heute bin ich wieder hier. Die selbe Insel, ein anderer Ort.
Ja, beneidet mich ruhig. Diesen Sommer scheint es ja wirklich so zu sein, als schriebe ich meine Posts andauernd aus dem Urlaub; erst Spanien, jetzt Mallorca. Aber ich habe auch fast zweieinhalb Jahre darauf verzichtet, um endlich wieder so weit zu sein: Einen Urlaub zu genießen und die Gelegenheit zu finden, um diesen in den Angriff zu nehmen.

Dieser Urlaub ist der erste, den meine Mutter und ich nur zu zweit angetreten sind. Wir haben uns in einem Hotel in Cala D'Or einquartiert - ein wunderbar idyllischer Ort mit kleinen Buchten, keinem Haus höher als drei Stockwerke und 32º im Schatten.

Morgens gehen wir hungrig zum Frühstücksbuffet und essen spanische Churros mit Zucker, Käsebrot und leckeres Baguette mit Honig. Es gibt auch Wassermelonen, Saft und frische Pfirsiche.
Wir haben all inclusive gebucht - kein Problem mehr, so wie damals, sondern eher eine riesengroße Freude.
Nachmittags gibt es sogar ein Kuchenbuffet - nur muss man schnell genug sein, wenn man noch etwas abbekommen möchte. Die Menschen stürzen sich hier echt wie Raubtiere darauf!

Leider ist unser kleiner Urlaubsausflug in 2,5 Tagen schon wieder vorbei, aber zurück bleibt die schöne Erinnerung, Fotoshooting von warmen Tagen und die Vorfreude auf den nächsten Urlaub, der irgendwo in der Zukunft auf mich wartet.





Nebenbei angemerkt: 470 Leser und 78 über Bloglovin? Ihr seit doch verrückt, danke! Ich weiß das wirklich sehr zu schätzen und freue mich über jeden neuen Abonnenten, dem mein Blog gefällt und vielleicht auch ein bisschen motiviert! Ein schöneres Geschenk könnt ihr mir gar nicht machen. ♡



xxx Laura

Montag, 8. Juli 2013

Zugenommen - na und?!

Ich dachte mir heute morgen so: Hey, stell ich mich doch einfach mal auf die Waage drauf. Mal schauen, wie viel ich im Urlaub so zugenommen habe!
Und tatsächlich: 57,3 kg. Wann hatte ich dieses Gewicht zum letzten Mal? - Im letzten Mallorca Urlaub vor über zwei Jahren. 
Cherry-Ears ;-)
Damals hatte ich dieses Gewicht erreicht, weil ich im Urlaub abgenommen hatte.
Dieses Mal war es andersrum, und das erschreckt mich keines Falls - es beruhigt mich viel eher.
Denn ist es nicht das normalste von der Welt, dass ein Mensch im Urlaub zunimmt? Ich mein, das gehört doch irgendwie dazu. Ein Zeichen von Erholung und dass man es sich gut gehen ließ. 
Warum also nicht?

Ich finde, ich sehe noch genau so gut aus, wie vorher. (lach)
Man sieht die Zunahme kein bisschen, also muss ich mir auch keine weiteren Gedanken darüber machen.
Es war wirklich ein cooler Moment heute morgen, als ich mal eben auf die Waage rauf bin und sie nach der Anzeige Schulter zuckend wieder verlassen und das angezeigte Gewicht danach fast schon wieder vergessen habe. 
Die Gefühle von früher sind komplett verschwunden. Ich kenne die Angst vorm Betreten der Waage nicht mehr. Kenne nicht mehr das schlechte Gewissen, wenn sie mal mehr anzeigt. Habe keine Gedanken mehr daran, abnehmen zu müssen. 
Ich fühle mich wohl in mir. Bin zufrieden mit meinem Körper.
Und ist das nicht das schönste Gefühl, wenn man ganz zu sich selbst steht, und nicht andauernd versucht, sich zu vernichten?

Leute, versucht das einmal! Geht in der Sonne ein Eis essen - holt euch morgens ein Croissant vom Bäcker - schaut in den Spiegel und lächelt euch an! Wenn man es ein paar mal gemacht hat, ist es gar nicht mehr so schwer. 

Wisst ihr, was mir noch einen Anlass zur Freude bereitet? Ende diesen Monats darf ich Glückliche sogar noch für ein zweites Mal in die Sonne fliegen; zum allerersten Mal in den Urlaub nur mit meiner Mama zusammen. Es geht - mal wieder - nach Mallorca. In ein All Inklusive Hotel. 
Und dieses Mal werde ich einen Schei** darauf geben, mir schon einen Monat im Voraus panische Gedanken darüber zu machen! (1 Monat lang habe ich außerdem gar keine Zeit mehr dazu! =D)
Ich freue mich schon jetzt auf drei Buffets täglich und leckeres Eis zwischendurch, auf die Liegen am Pool und Cocktails zu den Shows am Abend! Leute, das wird ein prima Urlaub, und nichts steht mir mehr im Weg, das ihn mir kaputt machen könnte! 

Pineda de Mar, España


xxx Laura

Mittwoch, 3. Juli 2013

Unter Spaniens Sonne

Wisst ihr, wo ich gerade bin? - Ich liege am Strand von Pineda de Mar und sonne mich bei diesem schönsten Sommerwetter.
Es sind 27º. Mit einer leichten,  frischen Brise Wind.
Es ist schön hier. Wunderschön. Und ich freue mich, dass ich endlich wieder in den Urlaub fliegen konnte.

Wisst ihr - damals, da habe ich immer vermutet, an einem anderen Ort muss es einfach besser klappen. Die Sache mit dem Essen.
Dieser Gedanke ist ein Trugschluss, wie ich oft genug feststellen durfte.

Aber heute hier in Spanien zu sein - und das ganz gesund - ist ein wahnsinnig  erleichterndes Gefühl.  Und es ist endlich mal entspannend, weil man nicht ständig auf der Hut sein muss. Das Katz-und-Maus-Spiel mit den Kalorien ist vorbei. Kein Kopfrechnen mehr,  keine Nährwerttabellen-Checks.

Mit einer Essstörung diesen Urlaub zu überstehen wäre unmöglich gewesen. Das frische Baguette zum Frühstück, von dem sich jeder immer wieder eine neue Scheibe abreißt, das Nutella, das so schön in der Wärme schmilzt,  selbst gekochte Nudeln vom Gasherd und das Buffet im fremden Hotel. Wie,  bitte,  soll es einer anorektischen Person so gelingen, diesen Urlaub zu genießen?

Es ist das, was ich euch mit auf den Weg in die Ferien geben möchte; diese Botschaft, dass es sich wirklich lohnt, es zu schaffen, damit das Leben mit all seinen Facettenreichtum wieder Freude bereitet.
Ich wünsche es niemanden von euch, in diesem Sommer alleine am Pool liegen zu müssen, mit der Angst, man könnte die Beckenknochen nicht deutlich genug sehen und dem Gedanken daran, was man morgen zum Frühstück isst.

Fangt an zu leben.
Jetzt!

Die allerliebsten Grüße, einen kräftigen Sonnenschein und die Kraft zum Durchhalten sende ich euch aus Spanien
Laura ♡
Moloko-Beach-Bar

Mittwoch, 26. Juni 2013

Es geht für 9 Tage nach Spanien!



... und ich wollte mich zumindest nochmal kurz bei euch melden, bevor es los geht!

Heute Abend fliege ich mit drei Freunden an einen Ort an der Costa Brava, etwa eine Stunde von Barcelona entfernt.
Ich freue mich riesig darauf, endlich mal wieder am Meer in der Sonne zu liegen, braun zu werden und im Flugzeug zu sitzen!
Und dieser Urlaub wird garantiert nicht so, wie Mallorca 2011 - vielleicht erinnert ihr euch an meine Post´s aus dieser Zeit...
Dieses Mal mache ich keine Diät, während ich im Urlaub bin. Und ich werde mich auch nicht jeden Tag mittels eines einstündigen Sportprogrammes zu Tode schwitzen. Ich habe bisher noch nicht einmal über das Essen nachgedacht, das dort auf mich zukommen wird. Ich lasse mich viel lieber überraschen! 
Wie anstrengend war das alles vor 2 Jahren, als ich schon über einen Monat vor dem Abflug damit angefangen habe, in schlaflosen Nächten über das Essen zu grübeln... Zum Glück habe ich das hinter mir gelassen!
Das Leben ist so viel einfacher, wenn man die Magersucht loslässt und anfängt, zu leben. Wenn man sich überraschen lässt von dem, was das Leben zu bieten hat. 

Ich freue mich auf Füße im Sand, freue mich auf warme Sommernächte, auf Cocktails mit bunten Strohhalmen und darauf, einfach mal zu entspannen.

Ihr hört von mir, wenn ich zurück bin!

Alles Liebe
Laura

Montag, 10. Juni 2013

Die Essstörung besiegen

Ich habe gerade mal die Umfragen am Rande meines Blogs neu beantwortet - und wisst ihr, was für ein Lächeln mir übers Gesicht gerutscht ist, als ich mich beim BMI zwischen 19 und 23 einordnen konnte? Unglaublich, dieses Gefühl, nicht mehr dazu zu gehören - zu den Magersüchtigen - wohl aber zum Leben, und das mit einem normalen und gesunden Gewicht.

Wisst ihr, das Leben ist noch so, so, so lang, und es kommt noch so viel auf mich zu.
Viel zu viel, was ich verpassen würde, wenn ich nicht gekämpft hätte.
Ich bin so erleichtert, so froh, es getan zu haben. Mich überwunden und getraut zu haben.
Und das ist es - genau das! - was ich auch euch allen dort draußen auf dieser großen, weiten Welt raten kann! 

Ihr dürft nicht aufgeben, nur weil mal etwas schief geht.
Ihr dürft den Glaube an euch nicht verlieren, nur weil ihr ihn für eine kurze Zeit lang nicht wieder findet.
Ihr dürft nicht fallen, wenn ihr danach nicht wieder aufstehen wollt.
Ihr dürft nicht loslassen von der Hoffnung, es eines Tages mal geschafft zu haben - so wie zum Beispiel ich, oder wie viele andere dort draußen. 

Man kann eine Essstörung besiegen. Man muss sich nicht sein Leben lang von ihr festketten lassen.
Reißt euch los von den Fesseln! Versucht es immer wieder, gebt nicht auf, kämpft!
Vielleicht klingt das zu einfach. Viel zu einfach vielleicht, als es in Wirklichkeit ist.
Vielleicht hat sie euch schon viel zu fest im Griff. Vielleicht wollt ihr sie nicht mehr loslassen.
Sie ist ein Teil von euch geworden, denkt ihr. Aber genau so gut kann man diesen Teil auch wieder gehen lassen. 
Sie ist euch vertraut, vertrauter als irgendjemand sonst? Vertrauen kann man aufbauen, man kann es aber auch verlieren. In dieser Hinsicht ist das Verlieren gut.
Vertraut nicht ihr - der Anorexie - vertraut ganz euch selbst. Euch selbst, aber auch euren Freunden und Verwandten.
Niemand will euch etwas böses, wenn er sagt, ihr seid zu dünn.
Hilfe, das ist es, was andere einem geben wollen. Und die muss man erkennen. Man muss sie schätzen. Und letzten Endes auch annehmen.

Das Leben ist zu kurz, um es jetzt schon aufzugeben.
Die zwei, drei Jahre, die an deiner Essstörung verloren gegangen sind - vielleicht waren es auch fünf oder sechs - sie sind nichts gegenüber dem Rest deines Lebens, und doch gleichzeitig alles, wenn du sie nicht gehen lässt. 

Ein Leben mit Anorexie - das ist wie kein Leben.
Ein Leben, oder kein Leben? - Was wollt ihr mehr?

Wofür lohnt es sich, jetzt aufzustehen?
Jetzt nach vorne zu schauen?
Jetzt Mut zu tanken?
Jetzt zu kämpfen?

Es gibt vieles, und aber vieles mehr, wofür es sich lohnt - und vor allem mehr lohnt - am Leben zu sein, als krank zu sein.
Glaubt mir, vertraut mir. Auch wenn es jetzt noch schwer fällt.
Aber früher oder später wird jeder von uns, zumindest hoffe ich das, diese Erfahrung machen, was es heißt, das Leben wieder willkommen zu heißen.


xxx Laura




Freitag, 7. Juni 2013

Am Leben zu sein

Wow. Ich bin überwältigt von diesem Bomben-Wetter da draußen. Bin überwältigt von meiner unschlagbar guten Stimmung! Endlich, endlich kommt die Sonne raus, setzt Glückshormone frei, die in diesem harten Winter so lange gefehlt haben.
Die Lust,  was zu machen, die Gier nach dem Abenteuer wächst stetig in mir.
Lange habe ich mich nicht so gut gefühlt, lange nicht so gut wie heute.
Bewegung,  Menschen,  Erleben - all diese Dinge machen das Leben so lebenswert und helfen, die schlechten Momente zu vergessen.

Die Sonne weckt in mir die Lust zu laufen. Und es ist mir egal, wenn meine  Hüftknochen beim Joggen in dem neuen  bauchfreien Sporttop nicht mehr zu sehen sind. Denn es gibt andere Dinge, auf die ich jetzt stolz sein kann. Genieße es einfach, mal wieder zu laufen. Genieße den Laufwind und das gute Wetter.

Es macht Spaß, mit offenem Fenster Auto zu fahren, macht Spaß,  dabei Musik zu hören und laut mitzusingen.
Es macht Spaß, mit Freunde ein Eis zu essen, macht Spaß, für Freunde da zu sein.
Es macht einfach Spaß, in den blauen, wolkenlosen Himmel zu sehen und zu wissen: Ich bin immer noch hier, bin noch immer ein Mensch auf dieser Welt. Und sie hat mich nicht gekriegt - die Magersucht. Sie wird mich nicht mehr kriegen. Sie hat es nicht geschafft. Aber ich.
Es macht Spaß und weckt große Hoffnung in mir, wieder anwesend zu sein, auf dieser Welt - lebendig, kraftvoll und voller Vorfreude auf das ganze Leben, das noch vor mir liegt.

xxx Laura